warum das Internet zwangsläufig zur Versklavung führen muss und …

… das Hyperboria-Meshnet als eine mögliche Alternative zur Freiheit.

Egal, ob wir von Internet oder Web 1.0, 2.0 oder 3.0 sprechen – alle Internet-Techniken haben mit gutem Grund eines gemeinsam: alle wurden absichtlich auf der unteren Netzwerkebene ohne jegliche Verschlüsselung oder irgendeine Sicherheit konzipiert. Erst dadurch ist es möglich geworden, dass es heute zu einem einzigen weltumspannenden Spionage-Netz mutiert ist. Die Versuchung für staatliche und private Institutionen wie NSA, CIA, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo, Twitter, sowie kriminelle Elemente, ist zu groß, um es nicht für eigene Zwecke und gegen unsere Interessen zu nutzen. Ich sage bewusst „gegen uns“, denn auch wenn wir ganz harmlos im Internet surfen, Nachrichten lesen, Mails bearbeiten, also ganz alltägliche Dinge tun, dann hinterlassen wir immer einen sehr aufschlussreichen Datenstrom, der missbraucht werden kann und wird. Die heute hin und wieder verwendete Verschlüsselung gibt nur wenig Abhilfe, denn auch mit der Verschlüsslung auf Applikationsebene die gewinnbringend genutzt werden. Meta-Daten sind Daten wie, „wer mit wem und wann telefoniert, welche Foren man liest, Webseiten besucht, usw.“, also keine eigentlichen Inhalte. Mit der Hilfe von ausgeklügelten Software-Algorithmen kann jedoch anhand der Meta-Daten ein „klares“ Profil von jedem von uns erstellt werden. Diese Profile werden unter anderem benutzt, um uns mit gezielter Werbung und Suchresultaten zu versorgen. Zum Beispiel: Ist Euch schon einmal aufgefallen, dass, wenn mehrere gleichzeitig auf unterschiedlichen Rechnern bei Google den gleichen Suchbefehl eingeben, oft ganz unterschiedliche Ergebnisse angezeigt werden? Das heißt wir erhalten unterschiedliche Informationen, je nachdem, was irgendein Software-Algorithmus entscheidet, was am besten zu uns passt! Ist das wirklich, was wir wollen? Noch viel schlimmer, ja sogar tödlich wird es, wenn in gewissen Ländern Menschen nur aufgrund solcher Meta-Daten durch Drohnen getötet werden.

Es reicht dabei, dass sie irgendeinen Verwandten oder Bekannten haben, der den Amis nicht passt. Aufgrund eines solchen Verdacht werden bereits heute fast täglich unschuldige Männer, Frauen und Kinder von Drohnen ermordet. Wenn dies bereits heute passiert, wie wird es wohl in ein paar Jahren aussehen? Wo enden die technischen Möglichkeiten und die Skrupellosigkeit gewisser Psychopathen?

Drohne

Ich könnte jetzt noch lange weitere Beispiele aufführen, aber das haben andere bereits viel besser getan. Die Weiterentwicklung zu Web 3.0, also das hinzufügen von künstlicher Intelligenz und das vernetzen von allen Dingen. Also nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und alle „Dinge“ wie PCs, Telefone, Autos, Kredit- und Versicherungskarten, ja sogar Kühlschränke, Zahnbürsten, bis hin zu Kleidern und Lebensmitteln – einfach alle und alles. Dies wird bereits mit Hochdruck vorangetrieben, und mit Hilfe der immer kleiner werdenden RFID-Chips umgesetzt. Es braucht nicht viel Fantasie, um zu verstehen, das dies zusammen mit künstlicher Intelligenz und der Abschaffung des Bargelds zur totalen Versklavung führen wird!

Natürlich hat das Internet für uns auch viele Vorteile, aber wie können wir diese für uns nutzen, ohne dass sie gegen uns eingesetzt werden?

Vorab die gute Nachricht „es gibt Alternativen“.

Internetverzicht. Nicht sehr praktisch, aber ich bewundere jeden und jede, der dies kann. Zumindest sollten wir uns überlegen, ob wir wirklich überall und zu allen Zeiten Internet brauchen? Zum Beispiel durch reaktivieren echter Freundeskreise ohne Internet, oder sich via „Hand-Express“ informieren wie es die Leute von „Stimme und Gegenstimme“ erfolgreich machen. Weitere Infos dazu hier.

Umsteigen auf ein Meshnet wie Hyperboria. Dies ist ein Internet-ähnliches weltweites Netzwerk, das von unzähligen enthusiastischen Menschen im Untergrund entwickelt und aufgebaut wird. Das Hyperboria-Netz kann genau gleich wie das „alte Internet“ benutzt werden. Es hat für die Benutzer die gleichen Vorteile, aber es hat einige wesentliche Unterschiede, die es zum Nutzen der teilnehmenden Menschen und nicht zum Nutzen der Konzerne oder Maschinen macht.

Die Gründe liegen im technischen Design:

Hyperboria-MeshNet_002

Erstens: es ist bereits automatisch auf der untersten Netzwerkebene verschlüsselt, das heißt es gibt nicht einmal Meta-Daten, die missbraucht werden könnten. Alle Verbindungen, ob Surfen, Mailen, Telefonieren, Filme anschauen, Dateien austauschen, usw. sind automatisch verschlüsselt, auch wenn die Applikation selbst nichts verschlüsseln.

Zweitens: Alle Verbindungen sind nur möglich, wenn der Sender und Empfänger klar autorisiert sind, das heißt es kann ausgeschlossen werden, dass die Daten unterwegs verändert werden, oder dass sich jemand dazwischen stellt. Nur der eigentliche Empfänger kann die Daten lesen.

Drittens: Es ist jedem Teilnehmer frei gestellt sich völlig anonym, oder öffentlich zu zeigen, das gleiche gilt für Webseiten und Daten. Jeder Teilnehmer, auch Firmen, entscheiden selber, ob sie oder die Inhalte privat, halb-privat, oder öffentlich zugänglich sind. Der Standard ist privat, dann entscheidet jeder selbst, mit wem er welche Daten teilen möchte.

Beispiel A: Benutzer X, gibt sich den Alias John und kommuniziert nur mit seiner Freundin mit dem Alias Maria. Keiner wird je erfahren wer John und Maria sind, ja nicht einmal, dass sie jemals miteinander kommuniziert haben. Alles ist unsichtbar und anonym.
Beispiel B: Ein Gruppe von Benutzern, oder eine Firma, kommuniziert nur innerhalb einer Gruppe, alle andern sehen nichts.
Beispiel C: Ein Benutzer, oder eine Firma, betreibt einen beliebigen Online-Dienst, Webportal, etc. und entscheidet selbst, ob der Dienst nur für Vereinzelte, ganze Gruppen oder für alle sichtbar und zugreifbar ist.
Beispiel D: eine Mischung aus allen obigen Möglichkeiten.

Viertens: Ein Meshnet ist komplett auf dem „Peer-to-Peer“-Prinzip aufgebaut, das heißt es funktioniert nur durch den Kontakt der einzelnen „gleichberechtigten“ Teilnehmer (Peers). Dadurch funktioniert es ohne eine zentrale Autorität, oder Steuerung, durch zentrale Dienste wie ICANN, oder DNS, usw.

Peer to Peer

Fünftens: Je mehr mitmachen, desto mehr kann sogar auf einen Internetprovider verzichtet werden, denn die Technik funktioniert auch ohne ISP. Solange es aber noch nicht flächendeckend aufgebaut ist, werden bestehende Internetzugänge noch mitbenutzt, bis sie eines Tages ganz überflüssig werden.

Es versteht sich von selbst, dass „Big-Brother“- Unternehmen wie NSA, Google & Co. keine Freude an Hyperboria haben. Deshalb wurde Hyperboria lange im Untergrund vorangetrieben. Auch heute noch wird es meistens nur von Mund zu Mund propagiert, denn wir wollen die schlafenden Hunde nicht zu früh wecken. Dies zeigt sich auch darin, dass die Mainstream-Medien das Thema Meshnet ignorieren, oder dann mit der Bezeichnung „Dark-Net“ im negativen Licht darstellen. Auf der andern Seite schreiben sie immer wieder zu allen möglichen Pseudo-Alternativen, die die Verschlüsselung nicht auf der untersten Netzwerkebene wie das Hyperboria vorantreiben, sondern auf den oberen Ebenen, damit ja die „Meta-Daten“ schön brav weiter ersichtlich bleiben. Der berühmte Mr. Snowden ist da keine Ausnahme, er spricht zwar von der Notwendigkeit eines solchen Netzes, aber ist sich anscheinend nicht bewusst, dass es dies bereits gibt.

Schlussfolgerung:

Durch „Mesh-Netze“, von denen Hyperboria vermutlich das größte ist, können wir wieder ohne Angst miteinander kommunizieren. Wir müssen nicht mehr damit rechnen, dass jemand unsere Online-Gespräche und Aktivitäten mithört, bzw. sie in böser, oder „guter“ Absicht missbraucht. Mit Hyperboria wird das Netz geschaffen, das das Internet einmal vorgab zu sein: offen, frei und verbindend zum Nutzen der Menschen. Jedoch müssen wir unseren Hintern etwas bewegen, indem wir uns zuerst informieren und lernen, das Eine oder Andere etwas anders wie gewohnt, anzugehen.

Wie kann ich auf Hyperboria zugreifen?

Zuerst ist es ratsam, sich etwas mehr zu informieren. Im Internet gibt es viele Texte und Videos zu Hyperboria & Meshnet. Es gibt auch ein paar Videos auf Deutsch, die aber meistens sehr veraltet sind. Hier ein kurzes Video auf English zu Meshnet, und hier ein etwas ausführlicheres Video auf Englisch.

Für technisch versierte gibt es diverse Anleitungen im Internet, wie man das sogenannte CJDNS auf einem Mac, oder Linux-PC installieren kann. CJDNS ist das Software-Paket, das die Grundlage zum Hyperboria-Meshnet bildet.

  • Gratis CJDNS-Skripte für Mac, oder Debian-Linux-PCs gibt es hier.
  • Für Ubuntu und Mint Linux, gibt es einen einfacheren Skript hier CJDNS für Ubuntu.
  • Für Windows PC gibt es auch Skripte aber Windows ist aus verschiedenen Gründen bei Hyperborianern nicht so beliebt.

Für Nicht-Techniker, gibt es unter http://enigmabox.net weitere Infos sowie ein fix-fertiges Gerät zum Kaufen. Mit einer solchen „Enigmabox“ können Sie ganz einfach mehrere PCs (egal ob Windows, Mac, oder Linux) anhängen und sicher kommunizieren.

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Die Enigmabox

Dazu bietet die Enigmabox nicht nur den Zugang zu Hyperboria, sondern beinhaltet auch zahlreiche verschlüsselte Dienste, wie eigener Mail-, Telefon- und Web-Service, die alle sicher und einfach zu bedienen sind. Zusätzlich können Sie damit gegen eine kleine jährliche Gebühr, verschlüsselt und anonym auf das alte Internet zugreifen.

Banana-Pi mit AntenneAls günstige Alternative können Sie auch einem sogenannten „Banana-Pi“ (Mini-PC) mit der gleichen Enigmabox-Software, selber bauen. Oder einen fertig vorkonfigurierten Banana-Pi  kaufen.
Anfragen zu Banana-Pi und weitere Details über: kontakt@allved.com

Wie geht es weiter, nachdem Sie Zugang zu Hyperboria haben?

Das erste, was vielen bei Hyperboria auffällt, ist das Fehlen von Google & Co. Es gibt noch keine wirklich funktionierenden Suchmaschinen, aber es gibt einige Webseiten und Portale, die einem den Einstieg erleichtern. Die meisten „öffentlich“ zugänglichen Hyperboria Adressen wie http://socialno.de/ und http://uppit.us/ sind eher für Techniker.
Jedoch unter folgender für Hyperboria typischen IPv6 Adresse: http://[fc8b:5ec7:5c03:4eef:a666:fd71:2f35:55f6]/ oder http://news.hyp.space gibt es ein News Portal das sich mit allen möglichen Themen befasst, von Gesundheit über Politik bis zu UFOs. Es ist ähnlich wie http://allved.com jedoch ohne die Zensur durch die Politische-Korrektheit die uns immer mehr einschränkt.

Nachfolgend noch ein paar Screenshots des Hyperboria-Portals:

Hyperboria_Portal_001 Hyperboria_Portal_004 Hyperboria_Portal_005

 

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